Da sitzt sie. Einige Jahre später auf einer Bank, auf der sie schon oft gesessen ist. Obgleich sie immer geradeaus gegangen ist auf ihrer Wanderung, trifft sie von Zeit zu Zeit immer wieder auf dieselbe Bank.

Sie setzt sich und ruht sich aus und fragt sich, ob sie dankbar sein soll, etwas Altbekanntes wieder zu treffen wie einen alten Freund, den man vermisst hat oder ob sie beunruhigt sein soll darüber. Könnte es sein, dass sie gar nicht gerade aus gegangen ist, sondern sich im Kreise bewegt hat und in Wahrheit nun wieder an genau derselben Stelle steht?

Weiter fragt sie sich, ob es ein und dasselbe Ding mehrere Male geben könnte, wird sich aber dann schnell bewusst, dass ihr einiges an quantenphysischen Wissen fehlt, um sich der Antwort dieser Frage auch nur annähern zu können.

Und so sitzt sie nur und ruht sich aus und fasst zusammen, was sie erlebt hat in der Zeit zwischen Bank und Bank und wie sie sich selber sieht. Was sie gerne noch erreichen möchte und dann stellt sie sich die letzte Frage bevor sie weitergeht:

Ist es immer noch die Liebe?
Dann steht sie auf und geht weiter und damit ist die Antwort auf diese Frage auch schon gegeben.

Aber sie geht gemächlicher als früher.

17.3.13 14:34

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